Cybercrime: 5 Tipps zum sicheren Umgang mit kostenlosen WiFi-Hotspots

 

Das Smartphone ist längst zu unserem immerwährenden Begleiter geworden, der uns unterwegs die Zeit verkürzt, uns informiert und unterhält. Wer sein monatliches Datenvolumen nicht in wenigen Tagen aufbrauchen will, greift dabei gerne auf kostenlose WiFi-Hotspots zurück. Das Problem: Offene Netzwerke sind alles andere als sicher! Da auf eine Verschlüsselung verzichtet wird, können Daten, die über ein solches Netzwerk verschickt werden, von Kriminellen leicht abgefangen werden. Wir sagen Ihnen, auf was Sie beim Umgang mit kostenlosen WiFi-Hotspots achten müssen.

Automatische WLAN-Verbindung deaktivieren

Zunächst sollten Sie darauf achten, dass sich ihr Endgerät nicht wahllos mit öffentlichen Hotspots verbindet. Sie können diese Funktion mit wenigen Klicks in den Geräteinstellungen deaktivieren. Und wenn Sie doch einen Hotspot zum Beispiel im Restaurant, im Hotel o.ä. nutzen wollen, dann achten Sie auf den Netzwerknamen. Findige Kriminelle spannen gerne eigene Netzwerke in der Nähe bereits bestehender und geben ihnen dann sehr ähnliche Namen. Fragen Sie am besten Mitarbeiter vor Ort, wie der Name des WLANs korrekt lautet.

Daten abhörsicher übertragen

Achten Sie beim Surfen im Internet auf eine verschlüsselte Übertragung via HTTPS. Sie erkennen diese an der URL in Ihrem Browser: Beginnt die Adresse mit „http://“ ist Vorsicht geboten; startet sie mit „https://“, sind sie etwas mehr auf der sicheren Seite. Diese Verschlüsselung kann ebenfalls geknackt werden, aber sie erschwert den Zugang und erfordert Fachwissen auf Seiten der Kriminellen. Bei dem Gebrauch von Apps hilft diese Maßnahme im Übrigen nicht. Denn Apps bieten nicht immer eine sichere Verbindung, auch wenn z.B. Google und Apple ihre Hersteller mit entsprechenden Richtlinien dazu zwingen.

VPN nutzen

In offenen Netzwerken gehört das virtuelle private Netzwerk – kurz VPN – zu einer der besten Möglichkeiten, sicher im Netz unterwegs zu sein. VPN schützt vor „Mitlesern“; und das sogar in offenen WLAN-Netzwerken, die von Hackern gespannt wurden. Ein weiterer Vorteil: Nahezu alle Betriebssysteme unterstützen diese Form der Verschlüsselung.

Doch auch VPN-Anwendungen bergen Risiken. Aufpassen sollten Sie immer, wenn Login-Daten abgefragt werden. Denn bereits das Login-Fenster für VPN könnte die Falle eines Cyberkriminellen sein.

System pflegen

Wenn Sie offene WLAN-Netzwerke genutzt haben, ist es ratsam, diese anschließend aus der Netzwerkübersicht Ihres Geräts zu löschen. So verhindern Sie, dass sich Ihr Smartphone beim nächsten Mal automatisch mit diesem Hotspot verbindet und Kriminelle möglicherweise unbemerkt Zugriff auf Ihre Daten erhalten. Zudem empfiehlt es sich grundsätzlich, dass WiFi Ihres Geräts auszuschalten, wenn Sie es nicht benötigen. Auf diese Weise schließen Sie eines der Haupteinfallstore für Hacker.

Keine sensiblen Daten versenden

Der wichtigste Tipp beim Umgang mit offenen Netzwerken ist und bleibt jedoch: Versenden Sie auf keinen Fall sensible Daten wie Kreditkartennummern, Kontonummern, Passwörter oder Log-Ins. Seien Sie sich bewusst, dass diese jederzeit abgefangen und missbraucht werden können.

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, haben es Kriminelle schwer, sich über öffentliche WiFi-Spots an Ihren Daten zu bereichern. Dennoch ist ein hundertprozentiger Schutz nicht möglich. Für den Fall, dass doch mal etwas passiert, können Sie sich jedoch beispielsweise über den INTER CyberGuard gegen Datendiebstahl versichern.

So schützt Sie der INTER CyberGuard vor Cybercrime:

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