Alles was Sie über Fake Shops wissen müssen

 

123kaffeevollautomaten.de, fritzphone24.de, konsolen-shop24.de – hinter diesen vermeintlich harmlosen Webadressen verstecken sich Onlineshops, die bewusst mit niedrigen Preisen locken, bestellte und vorab bezahlte Ware aber in den meisten Fällen niemals liefern. Das Problem „Fake Shops“ nimmt weltweit immer größere Dimensionen an. Ein aufmerksamer Umgang mit Shops und eine verlässliche Versicherung erlauben nichtsdestotrotz Spaß beim Onlineshopping.

Ein original FC-Bayern-Trikot von Adidas für 30 Euro, die Playstation 4 für 100 Euro, einen brandneuen Vorwerk-Staubsauger für sagenhafte 250 Euro – mit solchen Schnäppchen locken immer mehr Onlineshops sparfreudige Kunden. Der Haken: In vielen Fällen bekommen Käufer nach der Bestellung und Vorkasse-Zahlungen nur mangelhafte oder gar keine Ware; sie wurden Opfer von sogenannten Fake Shops.

Zum Verwechseln ähnlich

Fake Shops sind anziehend, weil sie zum einen Produkte extrem günstig anbieten und zum anderen häufig sehr professionell gestaltet sind. Angaben zum Kundenservice, Versprechen zu Geld-zurück-Garantien und kostenlosem Versand sollen den Anschein erwecken, es handle sich um einen seriösen Onlinehändler. Manche Fake Shops gehen sogar so weit, dass sie Gütesiegel wie das des EHI Retail Institutes unerlaubt auf ihrer Seite verwenden. Ein Klick auf das entsprechende Bild führt dann jedoch nicht, wie beim echten Siegel, zur Website der Prüforganisation, sondern entweder ins Leere oder auf eine weitere gefälschte Seite.

Immer mehr Fake Shops, immer mehr Schäden

Laut dem Handelsblatt „schätzen [Polizeibehörden] die jährliche Zahl an Opfern [in Deutschland] auf mehr als 700.000.“ Im selben Artikel wird eine Studie des Amtes der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) zitiert. Demnach waren Anfang des Jahres allein in „Deutschland, Schweden, Großbritannien und Spanien“ 27.000 Fake Shops aktiv. Wie viel Schaden diese anrichten können, zeigt eine Festnahme aus dem Jahr 2015: Die gefassten Betrüger hatten mit 26 Fake Shops nichtsahnende Käufer dazu gebracht, insgesamt 663 Vorkasse-Zahlungen zu tätigen. Der Gesamtschaden: 214.000 Euro.

Augen auf beim Onlinekauf

Wie schützt man sich am besten gegen kriminelle Machenschaften wie diese? Entscheidend ist der bewusste und aufmerksame Umgang mit Onlineshops. Verschiedene Anzeichen können darauf hindeuten, dass hinter der professionell gestalteten Fassade ein Fake Shop lauert. Neben dem fehlenden Adresskürzel für sichere Verbindungen, „https://“, unvollständigen AGBs und auf Vorkasse beschränkte Zahlungsmöglichkeiten, sollten auch fehlende oder falsche Gütesiegel die Alarmglocken läuten lassen. Eine Checkliste, die entsprechende Anzeichen übersichtlich zusammenfasst, finden Sie hier.

Allerdings werden Fake-Shop-Betreiber immer kreativer: Sie übernehmen beispielsweise bereits etablierte Shops, um das zuvor aufgebaute Vertrauen der Kunden auszunutzen. Auch Amazon ist vor diesem Trend nicht gefeit. Hinzu kommt, dass entsprechende Shops oft im Ausland betrieben werden und nur für kurze Zeit operieren – eine effektive Strafverfolgung wird umso schwieriger. Deshalb ist es wichtig, im Fall der Fälle finanziell abgesichert zu sein. Der INTER CyberGuard deckt als Rundumschutz gegen Cybercrime je nach Tarif finanzielle Schäden durch Fake Shops bis 10.000 beziehungsweise 15.000 Euro ab.

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